Milieuschutz

Damit das Herz der Stadt seine Köpfe behält

Das Severinsviertel in der Kölner Südstadt. Hier schlägt das Herz der Stadt. Aber wie lange noch? In einem Viertel wie diesem gehört bezahlbarer Wohnraum zum begehrtesten und damit leider auch knappsten Gut. Und wo Wohnraum so knapp und begehrt ist, geht die Gentrifizierung um.
Luxus-Sanierungen von Wohnhäusern machen das Wohnen unbezahlbar, ausgerechnet für diejenigen, durch die das Viertel erst zu dem geworden ist, was es ist: für die kölschen Originale, die ihren viel besungenen eigenen Kopf haben und damit den Herzschlag des Viertels ausmachen.

Milieuschutz für das Severinsviertel

Noch lebt das Viertel in buntem, herzerfrischendem Miteinander von den Karnevals-Hochburgen bis zu Rock-Legenden und einem Kaleidoskop vom armen Künstler bis zur arrivierten Firmen-Chefin. Damit das so bleibt, konnte die Stadt Köln dazu bewegt werden, eine Milieuschutz-Satzung für das Severinsviertel zu beschließen.

Doch wird die Stadt diesen Milieuschutz auch aus eigenem Antrieb durchsetzen? Welche Möglichkeiten haben Betroffene, ihre Rechte, die sich aus dem Milieuschutz ergeben, auch wirksam durchzusetzen? Was können wir, die Bewohner des Viertels tun, um unseren Wohnraum bezahlbar zu halten, damit die eigenwilligen Kölschen Köpfe hier auch weiterhin authentisch und vor Ort besungen werden können?

Informationen und Hilfe zum Erhalt bezahlbaren Wohnraums

Unsere Initiative hat sich gegründet, um Informationen rund um den Milieuschutz so umfassend wie möglich zu verbreiten und z.B. über diese web-Präsenz zur Verfügung zu stellen. Wir sind Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden und Betroffenen, die im Viertel wohnen bleiben möchten, und auch für alle Anderen, die sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen möchten.
Damit sorgen wir alle gemeinsam dafür, dass das Herz der Stadt weiter im Geiste der Kölschen Köpfe schlägt, die das legendäre Flair des Severinsviertels ausmachen. Sind Sie dabei?

 

Wir bedanken uns bei der Stiftung Mitarbeit für die freundliche Unterstützung!  Logo der Stiftung Mitarbeit